Gemeinde
Leschnitz
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Góra Św. Anny Sanktuarium Św. Anny
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Stadtgebiet und Orte


Czarnocin/ Scharnosin

Das erste Mal wurde der Ort im Jahre 1485 erwähnt. Die ältesten Dokumente sprechen von  "Czarnozenie", später findet man Bezeichnungen wie "Czarnosin" oder "Czarnosień". Bis 1945 trug der Ort die offizielle Bezeichnung Scharnosin.
1845 hatte Czarnocin 4 Mühlen und eine Brauerei, und 1861 wurde auch eine Dorfkneipe eröffnet.
1910 wohnten in Czarnocin 374 Personen, 1939 waren es 272,  zurzeit zählt Czarnocin 164 Einwohner.


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                                   1. und 2. Flora und Fauna in den Waldreservaten "Boże Oko" und "Grafik"     

Im Jahre 1997 wurden Kraft der Verordnung des polnischen Umweltministers in den Wäldern um Czarnocin zwei Schutzgebiete gegründet: "Boże Oko" und "Grafik". Der einzigartige Waldbestand, die Landschaft, sowie die zahlreichen Wasserläufe im Ort trugen dazu bei, dass Czarnocin als „Schlesische Schweiz” bezeichnet wird. Die in den letzten Jahren vorbereiteten naturdidaktischen und touristischen Pfade laden zum Spazieren und Radfahren ein.

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1. Informationstafel              2. Waldkapelle "Boże Oko"

Dolna / Dollna

Das Dorf liegt an der Landesstrasse Strzelce Opolskie - Kędzierzyn-Koźle im nördlichen Teil der Gemeinde Leśnica. Im Jahre 1615 kaufte Dolna der Adelige Jerzy von Redern, 1783 fiel sie als Eigentum dem Grafen Colonna zu. Zu dieser Zeit zählte Dolna 195 Einwohner, deswegen hatte sie schon damals eine eigene Schule, in der ein Lehrer eingestellt war. Als der nächste Besitzer – Baron von Gastheimb –  1817 nach Dolna kam, wuchs die Einwohnerzahl auf 249 Personen an.

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1. Dorfkirche St. Peter und Paul                 2. Kapelle mit der 
                                                                                                                      St. Johannes Nepomuk Figur, XIX Jh.


Eines der interessantesten Objekte im Ort ist die Kirche der hl. Peter und Paul. Sie stammt aus dem XIX. Jh. und birgt in ihrem Inneren einzigartige Bauelemente der vergangenen Jahrhunderte.
2002 feierte das Dorf Dolna sein 700-jähriges Bestehensjubiläum, denn der Ortsname wurde erstmals am 16. Februar 1302 in den Dokumenten von Papst Bonifacius VII. erwähnt.
Am 13. Juli 2008 fanden in Dolna besondere Feierlichkeiten statt, deren Mittelpunkt die Person Franciszek Cedzichs, Bischofs und Missionars, der aus diesem Ort stammte, war. In Dolna wurde an diesem Tag - nach einem Beschluss des Stadtrates in Leśnica - eine Straße geweiht, die den Namen 'Bischof Franciszek Cedzich' erhielt.

Góra św. Anny / Sankt Annaberg

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      1. Sicht auf St. Annaberg       2. St. Anna Selbdritt Basilika     3. Beichtstühle am Paradiesplatz

Die Entwicklung von Góra św. Anny (St. Annaberg) zu einem religiösen Ort hängt mit der Familie von Gaschin zusammen, die sich für das Kommen der Franziskaner, den Kloster- und Sanktuariumbau, sowie für das Errichten des Kalvarienwegs eingesetzt hat.
Bis heute hat sich Góra św. Anny als ein besonderes Wahrzeichen in der oberschlesischen Landschaft verankert. Seit vielen Jahren wird Góra św. Anny als heiliger Berg geehrt und von Pilgern aus Nah und Fern besucht.

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1. Lourdesgrotte           2. Kalwarienweg

In den letzen Jahrzehnten war Góra św. Anny Zeuge von vielen, außergewöhnlichen religiösen Ereignissen. Im Jahre 1980 wurde das 500-jährige Bestehen des Sanktuariums gefeiert. Aus diesem Anlass wurde am 27. März während der Feierlichkeiten ein päpstliches Dekret durch die polnischen Kirchenoberhaupte Primas Stefan Wyszyński, sowie Kardinal Władysław Rubin vorgelesen, durch das der St. Annakirche der Status der Basilika Minor verliehen wurde. Drei Jahre später, am 21. Juni 1983, kam nach Góra św. Anny Papst Johannes Paul II selbst, wovon eine in die Wand der Basilika eingemauerte Gedenktafel zeugt. Im Jahre 2000 wurde dann im Ortszentrum ein Papstdenkmal errichtet.
Im Jahre 2009 fanden große Feierlichkeiten anlässlich des 300-jährigen Bestehens der annaberger Kalvarie statt. 2010 wiederum feierte man 100 Jahre seit der Krönung der Figur der Hl. Anna Selbdritt.

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 1. Denkmal von Papst               2. Ehemaliges Papstaltar
                                                                 Johannes Paul II 

 

Góra św. Anny ist außerdem in Geschichtsbüchern als Ort der Schlesischen Aufstandskämpfe (1919-1921) verzeichnet. Bis heute erinnern daran ein Denkmal des Künstlers Xawery Dunikowski und ein Museum.
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               1.
Steinamphitheater        2./3. Denkmal zum Andenken an die Drei Schlesischen Aufstände         4. Museum
                                                                                                                                                   der Schlesischen Aufstände

Wegen der natürlichen und landschaftlichen Besonderheiten wurde 1988 in Góra św. Anny ein Landschaftsschutzpark errichtet. Doch die größte Auszeichnung bekam der Ort am 14. April 2004 als der polnische Präsident Góra św. Anny zum „historischen Denkmal“ erhoben hat. In seiner Begründung erwähnte er die natürlichen, landschaftlichen, kulturellen, architektonischen, geschichtlichen und religiösen Werte, die Góra św. Anny zu einem einzigartigen Ort machten, „zur komponierten Kultur- und Naturlandschaft“. Dadurch wurde das Sanktuarium in Góra św. Anny eines der 30 wertvollsten Objekte und Denkmale in Polen, was wiederum Bemühungen um den Eintrag in die Liste des Weltkulturerbes UNESCO bewirkt hat. 

Kadłubiec / Kadlubietz


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             1.
Kapelle aus dem XIX Jh.    2. Alte Mühle  aus dem XIX Jh.

Das Dorf wurde erstmals in Dokumenten von 1302 erwähnt. 1817 hatte Kadłubiec einen Besitzer aus Wysoka mit dem Namen Major von Thun. Die Einwohnerzahl belief sich damals auf 184 Personen. Heutzutage sind es etwa 370 Personen.
Zu Baudenkmalen im Ort zählen: eine Windmühle aus dem XIX Jh. im holländischen Stil, sowie eine ebenfalls aus dieser Zeit stammende Kapelle.
Das Jahr 2002 schrieb sich in die Geschichte von Kadłubiec als Jubiläumsjahr aufgrund der Feierlichkeiten zum 700-jährigen Ortsbestehen, sowie 50-jährigen Bestehen des Sportklubs LZS Kadłubiec. Aus diesen Anlässen wurden viele Investitionen getätigt, die den Ort verschönert haben.

Krasowa / Krassowa

Im süd-östlichen Teil der Gemeinde gelegen, war Krasowa 1679 Teil der leschnitzer Pfarrei. Der Name des Ortes kommt von dem Adjektiv  "krasny", was "schön" bedeutet.
Bemerkenswert  in Krasowa ist eine Straßenkapelle aus dem XIX Jh.

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1. Kapelle aus dem XIX Jh.        2. Holzkapelle

Die heutige Ortschaft Krasowa verfügt über attraktive Investitionsgebiete mit insgesamt 15 ha Fläche. Hier können sich Firmen niederlassen.

Leśnica / Leschnitz

Der Ort liegt am Fuße des St. Annabergs und zählt fast 3.000 Einwohner. Die Stadtverwaltung mit dem Bürgermeister Hubert Kurzał, sowie der Stadtrat, der Ryszard Froń vorsteht, haben hier ihren Sitz.
Der Name des Ortes ist sehr alt und hängt mit den Wäldern zusammen, die in dieser Gegend vorkommen (pl. las = Wald). Erstmals erwähnt wurde Leśnica im Jahre 1217 als Lesnicie.
Zu dieser Zeit wurde dem Ort ein Stadtwappen – ein goldener Adler auf blauem Hintergrund – verliehen.
Früher blühten in Leśnica das Handwerk und der Handel, es entwickelte sich auch der Obst- und Gemüseanbau. Hier funktionierten sieben Wassermühlen, es gab eine Brauerei, eine Bahnverbindung.
Die Wahlen vom 27. Mai 1990 wurden zum Umbruchsmoment für die Gemeinde Leśnica, wie für die meisten Gemeinden in Polen. Die eingetretenen demokratischen Verhältnisse haben das Gesellschaftsleben belebt und die Einwohner zu neuen Taten bewegt. Es entstanden neue Vereine und Organisationen, die durch ihre aktive Arbeit viel für die Gemeinde erreicht haben. Den stärksten Akzent hat man auf die Bereiche: Kultur, Bildung und Ökologie gesetzt. Die Lebensqualität der Einwohner hat sich dank vieler Investitionen wesentlich verbessert.

 

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1. Marktplatz mit alten Herrenhäusern    2. Figur des St. Johannes Nepomuk aus dem XVIII Jh.   3. Pfarrkirche  der hl. Dreifaltigkeit im Barockstil     4. Zentrum für Ökologische Bildung und Schutz Geschichtlicher Landschaften

Wichtige Ergebnisse wurden z.B. im Bereich der Wasser- und Abwasserwirtschaft erzielt, zusätzlich im Umweltschutz, bei Modernisierung von Straßen und denkmalgeschützten Bauobjekten. 
In der Gemeinde Leśnica finden jedes Jahr zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, zu denen viele Teilnehmer und Zuschauer kommen. Zu den interessantesten gehören z.B.: Kinder- und Jugendgruppenschau der Deutschen Minderheit, Regionale Pferdeschau der Schlesischen Rasse in Poręba, Seniorentag in Lichynia oder auch Treffen der ehemaligen und heutigen Einwohner von Leśnica.
Die Besucher von Leśnica sind begeistert von der Schönheit des Städtchens. Die denkmalgeschützten Häuser am Marktplatz und die Statue des St. Johannes Nepomuk aus dem XVIII Jh. geben dem Ort ein besonderes Flair. Bemerkenswert sind auch die barocke Pfarrkirche der hl. Dreifaltigkeit, sowie die gotische Kirche am Friedhof. Im renovierten Gebäude einer alten Brauerei befindet sich heute eine Kunstgalerie mit Arbeiten internationaler Künstler.


Lichynia / Lichinia

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1. Kapelle aus dem XVIII/ XIX Jh.       2. Haltepunkt am Radweg

Das Dorf liegt im östlichen Teil der Gemeinde und wird von etwa 468 Menschen bewohnt. Der Name kommt wahrscheinlich von dem Adjektiv „lichy“ (schlecht), was auf die schlechte Qualität der Erde hier hinweist. Lichynia hatte mehrere Besitzer. Die Dokumente schreiben, dass im Jahre 1410 ein Streit zwischen dem Oppelner Fürst Bolko IV. und seinem Bruder Bernard um Getreide aus Lichynia entbrannt ist. Später war Lichynia mit dem Ort Sławięcice verbunden und im Jahre 1728 ging das Dorf in die Hand der Familie Hohenlohe über, die hier bis zum Jahre 1945 ansässig war.  
1843 gab es eine Wassermühle, einen Kalkofen und ein Ziegelwerk.
Zurzeit funktioniert in Lichynia eine landwirtschaftliche Produzentengruppe „Kłos“, die in modernisierten Räumen eines ehemaligen Staatsbetriebes Getreide trocknet und lagert.
Durch das Dorf verlaufen Rad- und Wanderwege, die u.a. zu den Schutzgebieten „Grafik“ und „Boże Oko“ führen. Es lohnt sich dabei einen Halt bei der Straßenkapelle aus der Wende des  XVIII. und XIX. Jh. zu machen.

 

Łąki Kozielskie / Lenkau

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     1. St. Johannes Kapelle aus der Mitte des XIX Jh.    2. Kirche der Seligen Bronisława

Die Geschichte der Ortschaft ist eng mit der Vergangenheit von Cosel verbunden. 1783 gehörte sie zum Latifundium von Cosel, dessen Besitzer Graf Plettenberg war. Damals zählte man 185 Einwohner.
1817 befanden sich zwei Gutshäuser in der Ortschaft, die der Familie von Stwolinsky gehörten. 1843 wurden in Łąki Kozielskie folgende Gebäude genannt: Schloss, Vorwerk, drei Wassermühlen und 79 Privathäuser. Im Dorf lebten damals 550 Einwohner. Außerdem zählte die Kolonie Kuschofka/ Kuszówka zur Ortschaft. Heute wohnen in Łąki Kozielskie etwa 460 Personen.
In Łąki Kozielskie sind in den letzten Jahren zwei Firmen ansässig geworden – IZOLER und IZOBUD –die den Menschen in der Umgebung Arbeit geben.

Poręba / Poremba

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1. „Sieben Quellen”        2. Edmund Bojanowski - Pflegeheim
 

Das Wort „Poręba” bezeichnet etymologisch einen Ort, wo Bäume geschlagen wurden. Im XV. und XVI. Jh. gehörte diese Ortschaft der bekannten Ritterfamilie Strela, die die erste Kirche in St. Annaberg gestiftet hat. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass das Gebiet um St. Annaberg für Lange Zeit ebenfalls zu den Landgütern von Poręba gehörte, auch im XVII. Jh., als das Dorf 1637 Melchior Ferdinand Gaschin erworben hat.
Poręba hat eine für ein Dorf im Oppelner Land ungewöhnliche Kettenbebauung, denn es liegt in einem engen Tal. Von hier führt ein landschaftlich sehr interessanter Kalvarienweg Richtung Góra św. Anny, der von vielen Kapellen und beachtlichen Bäumen gesäumt ist.
Im Zentrum von Poręba befinden sich eine Kirche der Marienhimmelfahrt und ein nach Edmund Bojanowski benanntes Pflegeheim.
Die Gegend um Poręba ist sehr malerisch. In der Nähe der Straße nach Leśnica befindet sich eine Quelle, die niemals zufriert und den Namen „Sieben Quellen” trägt. Die Schönheit dieses Ortes bewirkt, dass sich hier sehr gerne Pilger und Reisende aufhalten.   
Seit 1997 ist der Ort Poręba als Veranstaltungsort der Regionalen Pferdeschau bekannt, bei der Teilnehmer aus ganz Südpolen anwesend sind.

Raszowa / Raschowa

Der Name des Ortes ist vom Nachnamen des Besitzers oder Pächters Rass hergeleitet. Im XIV. Jh. wird erstmals der Name „Rassowa“, später „Russowa“ erwähnt.
Bis 1810 gehörte Raszowa zum Kloster von Jemielnica. Damals lebten hier etwa 259 Einwohner. Bis heute ist die Einwohnerzahl auf 1100 Personen angewachsen.
Zwischen 1927-1928 wurde an Raszowa die Siedlung Rokicze (Rokitsch) angeschlossen, wo sich eine barocke Pfarrkirche zu Allen Heiligen befindet. Im Inneren der Kirche ist der barocke Hauptaltar mit Heiligen- und Engelsfiguren sehr beachtlich.

 

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       1. Erholungspark Raszowa       2. Aller Heiligen - Kirche          3. Altes Feuerwehrgebäude 
                                                      aus dem XV/ XVI Jh.                  mit Holzturm

Im Jahre 1993 wurde in Raszowa ein Erholungspark errichtet, mit einer Gesamtfläche von über 27 ha.  Neben betriebenem Naturschutz wurden hervorragende Möglichkeiten geschaffen, die Freizeit am Wasser zu verbringen. Denn der Erholungspark bietet nicht nur Grünanlagen, sondern auch mehrere Fischteiche – ein Paradies für Angler (aber nur mit Angelschein!).

Wysoka

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1. St. Florian - Kirche             2. Dreifaltigkeitsstatue              3. Alte Mühle
       aus dem Jahre 1748
                        an der Kreuzung  Wysoka -  Kadłubiec 

 

Wysoka grenzt direkt an Góra Św. Anny. Im Jahre 1234 wurde das Dorf als Visoka erwähnt.
Es gehörte damals zum Kloster in Czarnowąsy. 1421 war der Ort im Besitz von Petras Stral. 53 Jahre später wurden die damaligen Herren von Wysoka erhängt und ihr Schloss zerstört. Dies war eine Strafe für Raubüberfälle, die sie auf vorbeifahrende Kaufleute verübt hatten. Später ging Wysoka in Besitz der Familien Buchta, Dzierżanowski, sowie Gaschin über. Von 1799 bis 1927 blieb Wysoka in den Händen der Familie von Thun.
In Wysoka sind wertvolle Vergangenheitsspuren zu finden. Die älteste Kirche wurde bereits 1373 erwähnt, die nächste entstand um 1444 und wurde zwischen 1933-1934 im Frühbarockstil ausgebaut. An den alten Wänden der St. Floriankirche sind Reste der alten Wandmalereien aus dem Jahre 1580 erhalten geblieben. Zurzeit ist die Kirche für ihre bewegliche Weihnachtskrippe – Werk des Pfarrers Jan Paweł Sacher – bekannt.
Zu den sehenswerten Objekten in Wysoka gehören außerdem: eine steinerne Statue der Hl. Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1748 – sie steht an der Kreuzung der Orte Wysoka – Kadłubiec, sowie eine Windmühle im holländischen Stil aus der Mitte des XIX. Jh.
Wysoka ist berühmt für die schönen Erntedankkronen, die in mühsamer Handarbeit von den Frauen jedes Jahr gemacht werden. Viele Male wurde Wysoka für ihre Erntedankkronen ausgezeichnet – zuletzt 2007 mit dem ersten Platz in Łosiów. 


                                  
Zalesie Śląskie / Salesche

Das Dorf liegt 6 km von Leśnica entfernt. Hier führt die Hauptstraße nach Sławięcice und Kędzierzyn – Koźle. Die Dokumente sprechen erstmals 1223 von Zalese, also einer „Siedlung hinter dem Wald“.
Schon zu Beginn des XIII. Jh. hatte Zalesie ihre eigene Holzkirche. Später wurde eine Steinkirche erbaut, deren gotisches Presbyterium (ca. 1400) bis heute erhalten geblieben ist. In den Jahren 1812 – 1825 wurde die Kirche von Karol Heintze aus Ujazd umgebaut. Jetzt ist sie ein bedeutendes Baudenkmal.

 

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1. St. Hedwig – Kirche        2. Familiengrab bei der Kirche

Die Einwohner von Zalesie lebten von Landwirtschaft, Gemüseanbau und Kleinhandwerk. Fast bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts führte durch Zalesie ein Handelsweg Richtung Strzelce Opolskie.
Nicht verwunderlich war also der archäologische Fund in Zalesie, bei dem eine bedeutende Menge Silbermünzen – wahrscheinlich aus dem Jahre 1278 stammend – gehoben wurde.
Seit 1934 befindet sich in Zalesie Śląskie ein Bahnhof (Strecke: Strzelce Opolskie – Kędzierzyn-Kożle), der jedoch aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt wurde.   
In den letzten Jahren wurden in Zalesie viele Investitionen durchgeführt. Den Hauptakzent legte man auf die Modernisierung der Grundschule und des Kindergartens.
Im Dorfleben spielt die Freiwillige Feuerwehr eine besondere Rolle. Sie funktioniert schon seit dem XIX. Jh.  und hat stets Nachwuchs. Eine entsprechende Ausrüstung hilft den Feuerwehrmännern bei der Arbeit.

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1. Gebäude der             2. Feuerwehr            3. Bahnhofsgebäude 
 Deutschen Minderheit                                       aus dem Jahr 1934
 

 

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